Soziales Lernen und Schulsozialarbeit

Soziales Lernen bedeutet, dass man lernt, wie man sich zu anderen Menschnen richtig verhalten soll, wie man in bestimmten Situationen angemessen agiert und generell wie man miteinadner umgeht.

Durch soziales Lernen wird die Beziehungs- und Beteiligungskultur unserer Schüler und ihre Selbst- und Sozialkompetenz gefördert.

Mit sich selbst und mit anderen auf eine konstruktive Weise umzugehen und Selbst-, Sozial- und Sachkompetenz in einem ausgewogenen Verhältnis zu entwickeln ist das Ziel unserer sozialen Arbeit.

Sandra Spormann

Soziale Arbeit
s.spormann@diakonie-halberstadt.de

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Soziales Lernen

Ohne soziales Lernen geht es nicht, aber es geht viel besser, wenn man diese Thematik immer im Auge behält.

Warum ist das so wichtig?

Die Entwicklung zu einer multikulturellen, inklusiven Gesellschaft, mit Einflüssen aus verschiedensten Erfahrungshintergründen hat einen fundamentalen Einfluss auf die Schullandschaft, da die Heterogenität der Schülerschaft an Schulen steigt.

Damit sind sowohl die zunehmende Spreizung der intellektuellen, als auch die sozialen und emotionalen Fähigkeiten der Schülerschaft gemeint.

Vor dem Hintergrund dieser Heterogenität entsteht ein zunehmender Bedarf an Lösungsstrategien, um mit auftretenden Konflikten bei allen Gruppen professionell umgehen zu können. Es bedeutet für Schulkinder, dass vermehrt soziale Kompetenzen benötigt werden, um mit Herausforderungen an dem Lebensort Schule und im Alltag umzugehen.

Die zusätzlichen Ansprüche an Schulen einerseits gehen jedoch nicht mit einer Entlastung andererseits einher. Im Gegenteil: Durch gesellschaftliche Entwicklungen, wie die zunehmende Berufstätigkeit von beiden Elternteilen, die fortschreitende Desozialisierung durch interaktive bzw. digitale Netzwerke oder die überfordende Flut von Informationen auf unzähligen Kanälen, muss die Schule zusätzlich zu ihrem Bildungsauftrag vermehrt auch den Erziehungsauftrag (mit) übernehmen.

Ungeklärte Rollen und Aufgaben von Lehrkräften und Eltern können dabei eine häufige Ursache für Konflikte sein. Eine fehlende Absprache kann eine effiziente Verfolgung gemeinsamer Erziehungsziele von Eltern und Schule verhindern und die Beziehungen untereinander langfristig beeinträchtigen.

Dieses Szenario wollen wir an der Europaschule "Am Gröpertor" unbedingt vermeiden, indem wir eine gute Kommunikation zwischen Eltern und Lehrkräften herstellen. Wir sind jederzeit für Probleme, Fragen oder notwendige Absprachen erreichbar und offen. Zudem leben wir ein wertschätzendes Miteinander vor, das auf sozialen Werten wie Ehrlichkeit, Vertrauen und Respekt beruht.

Diesen Anspruch unterstützt in besonderem Maß auch die Schulsozialarbeit.

Die Schulsozialarbeit

Die Schulsozialarbeit ist ein nicht zu ersetzender Teil der pädagogischen Arbeit einer Schule und besitzt einen unschätzbaren Wert für die Verhaltens- und Beziehungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen.

Soziale Arbeit an der Europaschule "Am Gröpertor"

Seit April 2009 wird an der Europaschule „Am Gröpertor“ Schulsozialarbeit gelebt. Die Schulsozialarbeit versteht sich als Vermittler*in zwischen Schüler*innen, Eltern und Lehrer*innen. Oftmals hilf ein Gespräch, um einen ins stocken geratenen Prozess wieder zu beleben. Schulsozialarbeit ist und versteht sich aös ein sozialpädagogischer Fachdienst und ist im Schulalltag fest verankert.

Der fachliche Ansatz der Schulsozialarbeit richtet sich nach Heim Omar/ Arist von Schlippe aus:
„…Es geht aus unserer Sicht nicht darum, den Eltern zu sagen, wie richtig Erziehung geht, was sie tun sollen, sonder, es geht darum, mit Ihnen gemeinsam nach den Rahmenbedingungen zu suchen, die dazu beitragen, dass blockierte und negativ eskalierte Selbstorganisationsdynamiken wieder in konstruktive Bahnen kommen. ….“

Das Angebot der Schulsozialarbeit befindet sich in Trägerschaft des Diakonischen Werkes im Kirchenkreis Halberstadt e.V. und wird gefördert durch den Europäischen Sozialfonds "Schulerfolg gemeinsam sichern!".

Kontakt

Sandra Spormann

Diplom Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin (FH)
system. Beraterin (DGSF- anerkannt)
system. Familientherapeutin (DGSF- anerkannt)

E-Mail: s.spormann@diakonie-halberstadt.de
Telefon: 03941- 6789889

Das Büro der Schulsozialarbeiterin Frau Spormann befindet sich im 2. OG Raum 311b. Ihre Kernarbeitszeiten sind von 7:30 – 13:00 Uhr. Die Nachmittagstermine sind freigehalten für Behördentermine sowie Elterngespräche. Terminabsprachen erfolgen bitte auf Nachfrage.

Angebote

Regelmäßige Aktivitäten und Hilfen im Schulalltag:

  • Individuelle Einzelfallhilfe und Beratungsangebote
  • Präventionsangebote im Bereich Sucht, Sexualität
  • Individuelle Elternarbeit und Beratungsangebote
  • Berufsorientierung, Unterstützung bei der Ausbildungssuche und individuelles Bewerbungstraining
  • Hilfestellung bei Behördenwegen z. B. zum Jugendamt oder zur Koba
  • Tägliche Anwesenheitskontrolle der Schülerverweiger*innen
  • Tägliche Tür- und Angelgespräche zur Beziehungsarbeit und Selbstwertstärkung

Bedarfsorientierte Projektarbeit mit speziellen Zielen:

  • „Netpilot*innen“
  • „Girls Time“ – Mädchenarbeit seit 2017 auf eigenständigen Wunsch der Mädchen

Projektplanung für das Schuljahr 2019/20:

  • Schüler*innenvertreterseminar

Projekte zum Sozialen Lernen

Viele gemeinschaftliche Projekte stärken das Gemeinschftsgefühl, den Zusammenhalt und fördern ein gutes Miteinander.

Die Netpiloten

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Die Reinigung des Schulgeländes

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Die Reinigung des Gleimdenkmals

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Girl's Time

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