Soziales Lernen und Schulsozialarbeit

Soziales Lernen bedeutet, dass man lernt, wie man sich zu anderen Menschnen richtig verhalten soll, wie man in bestimmten Situationen angemessen agiert und generell wie man miteinadner umgeht.

Durch soziales Lernen wird die Beziehungs- und Beteiligungskultur unserer Schüler und ihre Selbst- und Sozialkompetenz gefördert.

Mit sich selbst und mit anderen auf eine konstruktive Weise umzugehen und Selbst-, Sozial- und Sachkompetenz in einem ausgewogenen Verhältnis zu entwickeln ist das Ziel unserer sozialen Arbeit.

Lena Balke

Wertvolle und ehrliche Unterstützung der schulischen Arbeit!

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Anne Dessau

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Soziales Lernen

Ohne soziales Lernen geht es nicht, aber es geht viel besser, wenn man diese Thematik immer im Auge behält.

Warum ist das so wichtig?

Die Entwicklung zu einer multikulturellen, inklusiven Gesellschaft, mit Einflüssen aus verschiedensten Erfahrungshintergründen hat einen fundamentalen Einfluss auf die Schullandschaft, da die Heterogenität der Schülerschaft an Schulen steigt.

Damit sind sowohl die zunehmende Spreizung der intellektuellen, als auch die sozialen und emotionalen Fähigkeiten der Schülerschaft gemeint.

Vor dem Hintergrund dieser Heterogenität entsteht ein zunehmender Bedarf an Lösungsstrategien, um mit auftretenden Konflikten bei allen Gruppen professionell umgehen zu können. Es bedeutet für Schulkinder, dass vermehrt soziale Kompetenzen benötigt werden, um mit Herausforderungen an dem Lebensort Schule und im Alltag umzugehen.

Die zusätzlichen Ansprüche an Schulen einerseits gehen jedoch nicht mit einer Entlastung andererseits einher. Im Gegenteil: Durch gesellschaftliche Entwicklungen, wie die zunehmende Berufstätigkeit von beiden Elternteilen, die fortschreitende Desozialisierung durch interaktive bzw. digitale Netzwerke oder die überfordende Flut von Informationen auf unzähligen Kanälen, muss die Schule zusätzlich zu ihrem Bildungsauftrag vermehrt auch den Erziehungsauftrag (mit) übernehmen.

Ungeklärte Rollen und Aufgaben von Lehrkräften und Eltern können dabei eine häufige Ursache für Konflikte sein. Eine fehlende Absprache kann eine effiziente Verfolgung gemeinsamer Erziehungsziele von Eltern und Schule verhindern und die Beziehungen untereinander langfristig beeinträchtigen.

Dieses Szenario wollen wir an der Europaschule "Am Gröpertor" unbedingt vermeiden, indem wir eine gute Kommunikation zwischen Eltern und Lehrkräften herstellen. Wir sind jederzeit für Probleme, Fragen oder notwendige Absprachen erreichbar und offen. Zudem leben wir ein wertschätzendes Miteinander vor, das auf sozialen Werten wie Ehrlichkeit, Vertrauen und Respekt beruht.

Diesen Anspruch unterstützt in besonderem Maß auch die Schulsozialarbeit.

Die Schulsozialarbeit

Die Schulsozialarbeit ist seit April 2009 ein nicht zu ersetzender Teil der pädagogischen Arbeit einer Schule und besitzt einen unschätzbaren Wert für die Verhaltens- und Beziehungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen.

Soziale Arbeit an der Europaschule "Am Gröpertor"


„Beziehung gestalten – Ressourcen stärken – Teilhabe ermöglichen.“

Die Schulsozialarbeit versteht sich als verlässlicher Partner im Schulalltag. Sie unterstützt Schüler*innen bei persönlichen, sozialen und schulischen Herausforderungen –
niedrigschwellig, vertraulich, freiwillig und auf Augenhöhe. Ziel ist es, junge Menschen in ihrer Entwicklung zu stärken, soziale Kompetenzen zu fördern und ein respektvolles Miteinander zu gestalten.
Dabei arbeitet die Schulsozialarbeit eng mit Lehrkräften, Eltern und außerschulischen Partnern zusammen.

Kontakt

Lena Balke

Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin

Raum: 311b (2. OG)

E-Mail: l.balke@diakonie-halberstadt.de

Telefon: 03941- 6789886

Sprechzeiten:
• nach Vereinbarung
• offene Sprechstunde in den großen Pausen
      ⇒ 10:10 Uhr bis 10:30 Uhr
      ⇒ 12:00 Uhr bis 12:30 Uhr

Ihre Kernarbeitszeiten sind von 7:30 – 13:00 Uhr. Die Nachmittagstermine sind freigehalten für Behördentermine sowie Elterngespräche. Terminabsprachen erfolgen bitte auf Nachfrage.

Aufgaben der Schulsozialarbeit

  • Individuelle Einzelfallhilfe & Beratung für Schüler*innen, Eltern und Lehrkräfte
  • Krisenintervention & Vermittlung in Konfliktsituationen
  • Soziales Lernen & Förderung der Klassengemeinschaft
  • Netzwerkarbeit & Kooperation mit Jugendhilfe, Beratungsstellen etc.
  • Projektarbeit & Prävention zu aktuellen jugendrelevanten Themen
  • Unterstützung bei der Ausbildungssuche und individuelles Bewerbungstraining
  • Tägliche Anwesenheitskontrolle der Schulverweiger*innen
  • Tür- und Angelgespräche für eine vertrauensvolle Beziehungsarbeit

Projekte zum Sozialen Lernen

Viele gemeinschaftliche Projekte stärken das Gemeinschftsgefühl, den Zusammenhalt und fördern ein gutes Miteinander.

Die Netpiloten

Ein Peer-Education-Projekt zur Prävention von Mediensucht und exzessiver Internetnutzung.
Ältere Schüler*innen werden zu Medien-Scouts ausgebildet und geben ihr Wissen an
jüngere Klassen weiter – auf Augenhöhe und praxisnah.

Das Musikprojekt

Ein offenes, niedrigschwelliges Musikangebot ab Klasse 5, welches wöchentlich stattfindet
und zum Mitmachen einlädt. Im Vordergrund stehen Spaß, einfache Zugänge zur Musik und
eine kreative Freizeitgestaltung.

Prävention und Aufklärung

Prävention & Aufklärung
Regelmäßige Präventionsangebote in den Bereichen Sucht, Sexualität und digitale Medien –
altersgerecht, interaktiv und lebensnah.

Die Reinigung des Schulgeländes

Die Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen übernehmen gemeinsam mit ihren
Klassenlehrern Verantwortung für ein sauberes und gepflegtes Schulgelände. In
regelmäßigen Arbeitseinsätzen tragen sie aktiv dazu bei, Ordnung zu halten und das
Gemeinschaftsgefühl zu stärken.

Die Reinigung des Gleim-Denkmals

In Zusammenarbeit mit der Stadt Halberstadt engagieren sich unsere Schülerinnen und
Schüler für den Erhalt des Gleim-Denkmals. Durch regelmäßige Pflege- und
Reinigungsaktionen sorgen sie dafür, dass das Denkmal stets in einem guten Zustand bleibt.