Unterschiedliche Aktivitäten während der Europawoche bereicherten die Schüler der Europaschule „Am Gröpertor“ in Halberstadt Die Europawoche 2019

Die Europawoche gehört zu den festen Termin im Jahresplan jeder Europaschule und wird natürlich auch in der Gröpertorschule angemessen durch abwechslungsreiche Angebote und Projekte bereichert.

Jedes Jahr Anfang Mai findet in allen Bundesländern Deutschlands die Europawoche statt. An der Europaschule “Am Gröpertor“ in Halberstadt wurde die Zeit vom 6.5.-9.5.2019  wieder einmal mit zahlreichen interessanten Aktivitäten ausgefüllt.

Den Startschuss gab es für die drei 5. Klassen am Montag. Diese führten jeweils einen  Projekttag zum Thema Italien durch, der in Verantwortung von Frau Müller und Frau Müllerova und der Mithilfe weiterer Kollegen organisiert wurde. Dabei waren unterschiedliche Fachbereiche, wie Geschichte, Geografie und Hauswirtschaft in die Vorbereitung und Durchführung eingebunden. Im Bereich Geschichte erarbeiteten sich die Schüler Kenntnisse  über das Leben im Römischen Reich am Beispiel der antiken Stadt Pompeji. Der Ätna und der Vesuv bildeten den Schwerpunkt im Bereich Geografie zu Vulkanismus in Italien. Im Bereich Hauswirtschaft wurden leckere Pizzen und verschiedene Eisspezialitäten zubereitet und waren gleichzeitig der kulinarische Abschluss dieses Projektes.

Eine weitere Aktivität war am Dienstag die Teilnahme von fast 70 Schülerinnen und Schülern am europaweiten Englischwettbewerb „Big Challenge“. In diesem Wettbewerb beteiligen sich alljährlich mehr als 300000 Schüler der Klassenstufen 5-9 aus ganz Europa und stellen ihre Englischkenntnisse unter Beweis. Auch die Teilnahme der Gröpertorschule ist dabei schon zur Tradition geworden. Gespannt warten jetzt alle Teilnehmer auf ihre Platzierungen, die für Sachsen-Anhalt, Deutschland und Europa ermittelt werden.

Von Mittwoch bis Donnerstag fand das jährliche Netzwerktreffen aller Europaschulen Sachsen-Anhalts in Magdeburg statt. Auch daran beteiligten sich die Gröpertorschule mit ihrer Leiterin für Europaktivitäten Frau Pöls und einige Schüler. Ziel der Veranstaltung sollte es sein, die verschiedenen Erfahrungen der einzelnen Schulen bei der Planung und Durchführung von Aktivitäten mit Partnerschulen in Europa, sowie bei der Umsetzung der Kriterien für Europaschulen mit den anderen Schulen auszutauschen.                                                                                                                                                           Dabei hat jede Schule auch die Gelegenheit Highlights aus dem vergangenen Schuljahr vorzustellen. Dabei stellte sich heraus, dass an vielen Schulen Sachsen-Anhalts mit Begeisterung über den traditionellen Weihnachtsmarkt der Europaschule „Am Gröpertor“ gesprochen wird.  Einige haben ihn selbst schon besucht. Allen Interessierten konnte bereits der Termin für 2019 mitgeteilt werden. Am 27.11.2019 heißt es wieder „Weihnachtszauber und Lichterglanz“ auf dem Schulhof der Europaschule „Am Gröpertor“.                                                                                                                                                  Auf dem Programm standen weiterhin verschiedene Workshops. So wurde im Workshop Kunst ein Logo für das Netzwerk der Europaschulen erstellt, im Workshop Musik ein Europasong geschrieben und aufgenommen. Der schulische Wahlkurs „Catering“ der Gröpertorschule führte dazu einen Workshop zur Europäischen Küche durch. Schülerinnen und Schüler verschiedener Europaschulen stellten dabei unter der Anleitung der Lehrerin für Hauswirtschaft, Frau Werner unterschiedlichste schwedische Smorebrød her. Alle Teilnehmer des Netzwerktreffens kamen danach in den Genuss, diese zu verkosten. Ebenfalls vorbereitete Rezeptkarten waren schnell vergriffen. Im Workshop Zukunftsvisionen hatten die Teilnehmer  die Möglichkeit, gemeinsam nach neuen Ideen für die Europaarbeit ihrer Schulen zu suchen.

Ein besonderer Höhepunkt war am Donnerstag eine Festveranstaltung in der Staatskanzlei Magdeburg. Der Ministerpräsident Sachsen-Anhalts Reiner Haselhoff war anwesend und fand in seiner Rede viel anerkennende Worte für die geleistete Arbeit an den mittlerweile 24 Europaschulen Sachsen-Anhalts. Anschließend fand auch die feierliche Preisverleihung zum Fotowettbewerb „Blicke auf Europa 2019“ stattfand. Daran hatten sich auch 2 Schüler der Halberstädter Europaschule mit eigenen Fotos zum Thema „Grenzenlos Europa“ beteiligt.

Der Donnerstag stand traditionell auch im Zeichen des Sports. Innerhalb der Sekundarschulen des Netzwerkes der Europaschulen Sachsen-Anhalts ist das Fußballturnier an der Europaschule in Burg längst zu einem festen Bestandteil der Europawoche gewonnen. Hart umkämpft war der Pokal. Die Entscheidung über den Turniersieg fiel erst im letzten Spiel zwischen der Europaschule Burg und der Gröpertorschule. Die Halberstädter Mannschaft gewann das Spiel mit 3:2 und holte damit den Pokal, wodurch auch der Turniersieg des vergangenen Jahres wiederholt werden konnte. Zur Siegerehrung wurden außerdem aus dem erfolgreichen Team Sami Doci als bester Torschütze und Silvio Rust als bester Torwart des gesamten Turniers geehrt. Die Lehrer Herr Raugust und Herr Grahn kehrten sichtlich stolz zurück.

Ebenfalls am Donnerstag fand für alle Schülerinnen und Schüler der 10.Klassen ein  ganztägiges Planspiel zum Thema „Europa“ in der Schule statt. In kleinen Fraktionsgruppen galt es, ein Gesetz zur europäischen Flüchtlingspolitik zu entwerfen und dieses letztendlich vor dem Plenum vorzustellen und zu diskutieren. Der von der Konrad-Adenauer-Stiftung durchgeführte Projekttag machte die Arbeit des europäischen Parlaments für die Schülerinnen und Schüler erlebbar.

Abgerundet wurde die Europawoche durch die Durchführung der Juniorwahl zur Europawahl. Unter der Leitung von Frau Gräfe und Frau Löbig waren alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 8, 9 und 10 berechtigt, an der Wahl teilzunehmen. Nach der unterrichtlichen Betrachtung der Themen Wahlen und Europäische Union, zeigte die Juniorwahl den Lernenden, was es heißt, ihr demokratisches Mitbestimmungsrecht wahrzunehmen. Auch die Wahlhelfer der einzelnen Klassen nahmen ihre Aufgabe sehr ernst und trugen zum Erfolg dieses Projektes bei. Ein Ergebnis der Juniorwahl für alle teilnehmenden Schulen gibt es jedoch erst in der Woche nach der eigentlichen Europawahl.

Eine interessante Woche ist zu Ende, doch die nächsten Europaaktivitäten sind schon in greifbarer Nähe. Das bereits 21. gemeinsame Sommercamp mit den  Partnerschulen aus Woldendorp (Niederlande) und Nachod (Tschechien) findet im Juni im Schullandheim Drei Annen statt. Als gemeinsames Projektthema wurde in diesem Jahr „Nationalparks in Europa“ gewählt. Praktische Tätigkeiten im Nationalpark Harz, aber auch der Vergleich mit Nationalparks in den Niederlanden und Tschechien, sowie Wanderungen und Exkursionen sind für diese Woche geplant.

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